Usbekistan

Asien

Reiseschutzimfpungen für Ihre Reise nach Usbekistan

Jeder Reisende nach Usbekistan sollte nicht nur über die empfohlenen Reiseschutzimpfungen verfügen, sondern auch über die für Deutschland allgemein empfohlenen Standardimpfungen. Besonders hervorzuheben sind die Impfungen gegen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Masern und eine Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis/Kinderlähmung. Je nach Alter und Gesundheitszustand kommen weitere Empfehlungen hinzu.
Wir führen in unseren Tabellen auf, welche Reiseschutzimfpungen grundsätzlich empfohlen sind – sie hängen auch von der Art der Reise, Ihrem Alter und gesundheitlichen Besonderheiten ab. Der tatsächliche Umfang der Reiseschutzimpfungen sollte in einem Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt abgeklärt werden.
Zusätzlich sollte für viele Reiseländer ein ausreichender Schutz gegen Hepatitis A (Gelbsucht) vorhanden sein. Wer engeren Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung hat, sollte sich zusätzlich noch gegen Hepatitis B impfen lassen. Hepatitis B kann z.B. durch Blut, Speichel und beim Sexualkontakt übertragen werden.

Empfohlene Reiseschutzimfpungen für Ihre Reise nach Usbekistan

Standardimpfung Pflicht Empfohlen Pauschal Abenteuer
Diphtherie
Masern
Pertussis (Keuchhusten)
Tetanus (Wundstarrkrampf)
COVID-19
Reiseschutzimpfung
Cholera
FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
Gelbfieber
Hepatitis A
Hepatitis B
Japanische Enzephalitis
Meningokokken-Meningitis
Polio (Kinderlähmung / Poliomyelitis)
Tollwut
Typhus
  • Diphtherie

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen Diphtherie grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Masern

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen Masern grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Pertussis (Keuchhusten)

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen Pertussis (Keuchhusten) grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Tetanus (Wundstarrkrampf)

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Cholera

    Für Reisen nach Usbekistan gibt es für die Reiseschutzimpfung gegen Cholera keine Indikation und eine Impfung wird nicht empfohlen.

  • FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

    Für Reisen nach Usbekistan gibt es für die Reiseschutzimpfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) keine Indikation und eine Impfung wird nicht empfohlen.

  • Gelbfieber

    Für Reisen nach Usbekistan gibt es für die Reiseschutzimpfung gegen Gelbfieber keine Indikation und eine Impfung wird nicht empfohlen.

  • Hepatitis A

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen Hepatitis A grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Hepatitis B

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen Hepatitis B grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Japanische Enzephalitis

    Für Reisen nach Usbekistan gibt es für die Reiseschutzimpfung gegen Japanische Enzephalitis keine Indikation und eine Impfung wird nicht empfohlen.

  • Meningokokken-Meningitis

    Für Reisen nach Usbekistan gibt es für die Reiseschutzimpfung gegen Meningokokken-Meningitis keine Indikation und eine Impfung wird nicht empfohlen.

  • Polio (Kinderlähmung / Poliomyelitis)

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen Polio (Kinderlähmung / Poliomyelitis) grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Tollwut

    Für Reisen nach Usbekistan ird die Reiseschutzimpfung gegen Tollwut grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden und Abenteuerreisenden in Betracht gezogen werden.

  • Typhus

    Für Reisen nach Usbekistan ird die Reiseschutzimpfung gegen Typhus grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden und Abenteuerreisenden in Betracht gezogen werden.

  • COVID-19

    Für Reisen nach Usbekistan wird die Reiseschutzimpfung gegen COVID-19 grundsätzlich empfohlen und sollte auch von Pauschalreisenden in Betracht gezogen werden.

Legende
Diese Impfung wird in jedem Fall empfholen bzw. ist in jedem Fall verpflichtend (je nach Spalte)

Erläuterungen

Standardimpfungen
Jeder Reisende nach Usbekistan sollte über die für Deutschland allgemein empfohlenen Standardimpfungen verfügen, insbesondere über eine aktuelle Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Masern und eine Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis/Kinderlähmung. Je nach Alter und Gesundheitszustand kommen weitere Empfehlungen hinzu.
Empfehlung
siehe Impfempfehlungen
Pauschalreisen
Bei Reisen nach westlichem Standard, überwiegend in Touristikzentren, Großstädten, Essen in gehobenen Lokalen oder im Hotel.
Achtung: Bei Reisenden kommt es häufig vor, dass spontan Tagesausflüge ins Landesinnere unternommen werden. Dann könnte ein zusätzlicher Impfschutz, wie bei Abenteuerreisen sehr wichtig sein!
Einfacher Reisestil
Zusätzlich sollte für viele Reiseländer ein ausreichender Schutz gegen Hepatitis A (Gelbsucht) vorhanden sein. Innerhalb der westlichen Industriestaaten ist die chronische Hepatitis B überwiegend auf Risikogruppen beschränkt, außerhalb jedoch steigt ihre Häufigkeit deutlich an. Sie kann dann z.B. durch Blut, Speichel und beim Sexualkontakt übertragen werden, aber auch durch unsterile (zahn-)medizinische Behandlung. Für solche Ziele ist eine Hepatitis B-Impfung zu empfehlen.

Malaria

Es besteht von Juni bis Oktober ein minimales Risiko, an Malaria zu erkranken. Sporadische Fälle sind möglich in den Grenzgebieten zu Kirgisistan, Afghanistan, Tadschikistan, Turkmenistan. Nach eigenen Angaben ist Usbekistan malariafrei.

Schutz gegen Malaria

Malaria wird von Stechmücken (Anophelesarten) übertragen. Ein ausgiebiger Mückenschutz ist deshalb unbedingt notwendig. Mücken sind nachtaktiv und somit erhöht sich das Risiko gestochen zu werden, besonders in den Abendstunden und in der Nacht.

Verhaltensregeln:

  • Bei einem Aufenthalt im Freien und in den Abend- und Nachtstunden die Haut bedeckt halten (helle lange Hosen und ein langärmeliges Oberteil). In klimatisierten Räumen aufhalten, denn Mücken meiden die Kälte, oder in Räumen mit Fliegengittern. Unter einem Mückennetz schlafen.
  • Freie Hautstellen mit wirksamen Mückenschutzmitteln regelmäßig einreiben, mit den Wirkstoffen DEET oder Icaridin (Apotheken ansprechen).
  • Zusätzliche Verwendung von Insektenvertilgungsmitteln in Aerosolen, Verdampfern, Räucherspiralen, etwa wenn ein vorgefundenes Zimmer sehr viele Mücken aufweist.
  • Zusätzlich kann bei hoher Gefährdung die Kleidung und die Mückennetze mit einem Insektizid imprägniert werden, dass erhöht deutlich den Schutz.

Medikamente:

Eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht!

Es gibt verschiedene verschreibungspflichtige Malariamittel zur Vorbeugung (Prophylaxe). Zusätzlich gibt es auch stand-by Medikamente die mitgenommen werden können um bei einer Erkrankung sofort handeln zu können („Feuerlöscher“).

Welche Medikamente die richtigen sind, hängt von vielen Faktoren ab. Eine Medikamentenunverträglichkeit, die regelmäßige Einnahme anderer Medikamente oder z.B. auch das Alter des Reisenden können wichtige Einflussfaktoren sein.

Eine Beratung bei einem reisemedizinischen Spezialisten ist notwendig. Sämtliche Malariamedikamente sind rezeptpflichtig und müssen von einem Arzt verschrieben werden.

Beratung

Die reisemedizinische Beratung ist immer individuell!
Das jeweilige Reiseziel, die Art des Reises, geplante Aktivitäten und die Gesundheit jedes Reisenden sind für die Beratung wichtig. Der eine plant einen Urlaub in den Alpen, der andere am Mittelmeer und der nächste in Asien. Doch selbst für das gleiche Reiseziel können die Empfehlungen zur Gesundheitsvorsorge unterschiedlich ausfallen. Beispielsweise für einen jungen Erwachsenen, eine Familie mit kleinen Kindern, für Schwangere, ältere Menschen oder Patienten mit Vorerkrankung. Die qualifizierte Beratung passt die Empfehlungen außerdem genau an die geplanten Aktivitäten an: Wer Trekkingtour oder einen Tauchurlaub plant, benötigt eine andere Vorsorge als der Pauschaltourist, der ein Hotel mit hohem Komfort gebucht hat.

Kosten

Es gibt keine einheitliche Regelung darüber, welche Kosten der reisemedizinischen Vorsorge von den Kassen erstattet werden. Die Erstattung von Reiseimpfungen ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sie ist eine freiwillige Leistung, über die jede einzelne Krankenversicherung selbst entscheidet. Viele Kassen haben sich entschlossen, den Impfstoff und die ärztliche Leistung vollständig zu erstatten, andere übernehmen Kostenanteile.

Welche Leistungen Ihre Kasse erstattet finden Sie in der Kassenliste.

Auslands­kranken­versicherung

Wer ins Ausland reist, sollte auf jeden Fall eine private Auslandskrankenversicherung abschließen. Medizinische Leistungen im Ausland sind oft deutlich teurer als in Deutschland und die gesetzlichen Krankenkassen dürfen die Kosten nur nach den deutschen Sätzen erstatten. Auch dürfen die gesetzlichen Krankenkassen z. B. bei einem Unfall keinen Rücktransport nach Deutschland erstatten. Achten Sie darauf, dass die private Versicherung „Beistandsleistungen“ beinhaltet, so erhalten Sie auch eine Notfallnummer. Die Versicherung organisiert dann vor Ort alle notwendigen Maßnahmen. Vergleichen Sie frühzeitig verschiedene Angebote.

Auch wer beruflich ins Ausland muss, sollte sich rechtzeitig um eine Auslandskrankenversicherung kümmern. Die Versicherungen führen spezielle Angebote für Unternehmen.

Die Länder-Gesundheit-Informationen wurden sorgfältig und nach aktuellem Stand zusammengestellt. Haftung oder Gewähr kann trotzdem nicht übernommen werd

Zuletzt aktualisiert: 26.3.21 10:03